20,2 km – asphaltierte Straßen
1,0 km – befestigte Wirtschaftswege
Eine Erkundungstour mit dem Fahrrad auf ruhigen Wegen am westlichen Ausläufer der Jestřebí-Berge mit zahlreichen historischen Baudenkmälern und weiten Ausblicken.
Radvanice – Slavětín – Petříkovice – Uniemyśl – Chełmsko Śląskie – Libná – Ober Adersbach – Radvanice
Die Route führt von der Bahnstation Radvanice durch die Ortschaft Radvanice, die als dörfliches Denkmalschutzgebiet ausgewiesen ist. Neben den historischen Bergarbeiterhäuschen können Sie hier die restaurierte Kirche des Heiligen Johannes der Täufer im neoromanischen Stil besichtigen, an der besonders die Mariensäule aus Sandstein ins Auge fällt, sowie auf dem örtlichen Friedhof die außergewöhnlichen Grabsteine aus einem verquarzten Holz paläozoischer Bäume – den Araukarien. Die Route führt Sie am Skigebiet Radvanice vorbei in die Ortschaft Slavětín zur markanten, modern renovierten Kapelle des Heiligen Josef. Über einen nicht markierten Feldweg gelangen Sie auf den markierten Radweg „Stezka na Jestřebky“ der entlang des Bergrückens führt, auf dem Sie bis zum Aussichtsturm von Markoušovice mit seinen außergewöhnlichen Panoramablicken fahren können. Hier beginnt auch eine der örtlichen Downhill-Strecken – der Bunkr-Trail. Unsere Route führt jedoch weiter auf dem Wanderweg Stezka na Jestřebky bis zur Weggabelung Markoušovická rozhledna-rozcestí und anschließend auf dem grünen Wanderweg um den zugänglichen, aus der Vorkriegszeit stammenden Infanterie-Bunker T-S 44 Na Pahorku herum. Nach ca. 250 m biegen Sie links ab und fahren auf einem nicht ausgeschilderten Waldweg hinunter ins Tal des Baches Petříkovický potok. Fahren Sie durch den Ort Petříkovice hinauf und biegen Sie am Ortsausgang links auf den markierten Radweg Nr. 4093 in Richtung Okrzeszyn ab. Hinter dem Grenzübergang heißt der Radweg Trasa Transgraniczna Wschodnia und führt Sie über die Ortschaften Okrzeszyn und Uniemyśl bis zur Kleinstadt Chełmsko Śląskie. Auf dem Weg kommen Sie an der zwar ungepflegten, aber dennoch interessanten Kirche des Heiligen Erzengels Michael, den Überresten der Halden verlassener Uranminen, der Kirche der Geburt der Heiligen Jungfrau Maria und dem Rhyolith-Steinbruch in Okrzeszyn sowie an der Kirche des Heiligen Matthäus und dem gezimmerten Gasthof in Uniemysł vorbei. Vom Marktplatz in Chełmsko, wo die Kirche der Heiligen Familie und die Ansammlung historischer Holzhäuser „Die zwölf Apostel“ einen Besuch wert sind, begeben Sie sich auf den markierten Radweg Nr. 4149 und gelangen so in das ehemalige Steinmetzdorf Libná. Hier biegen Sie rechts ab und folgen dem Radweg Nr. 4036 zur Kirche der Erhöhung des Heiligen Kreuzes in Ober Adersbach. Von dort aus fahren Sie auf dem Radweg Nr. 22 – Sudetská – unter den Berg Krupná hora hinauf, biegen links ab und fahren auf einem nicht ausgeschilderten Waldweg an der Försterei oberhalb von Chvalčí vorbei zum ehemaligen Kohlebergwerk Kateřina und über einen kurzen Abschnitt auf der Straße gelangen Sie schließlich zum Ausgangspunkt an der Bahnstation Radvanice.